Umwandlung von Fichtenbeständen

Fläche mit Fichten bewachsen

In Gewässernähe wachsende Fichten haben verschiedene negative Auswirkungen auf den Naturhaushalt. Sie tragen zur Gewässer- und Bodenversauerung bei. Die flach verlaufenden Wurzeln können Erosion und Auswaschungen nicht verhindern. Auch Kleinlebewesen im Gewässer werden beeinträchtigt.


Im Zuge der Maßnahmen wurden Fichtenbestände in direkter Gewässernähe gefällt und durch Laubgehölze ersetzt, die an den betroffenen Standorten natürlicherweise vorkommen, zum Beispiel Schwarz-Erlen. In Bereichen, wo aus Gründen des Landschaftsbildes oder des Artenschutzes ein Anschluss der Flächen an bestehendes Grünland gewünscht ist, wurden Fichtenbestände in direkter Gewässernähe eingeschlagen und zu feuchten Hochstaudenfluren entwickelt.

 

Fläche fünf Jahre nach Maßnahmenumsetzung
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