Naturnahe Gewässersohle

Die Durchgängigkeit, d. h. die Möglichkeit für Gewässerorganismen wie Fische, Bachflohkrebse, Strudelwürmer etc. barrierefreie von der Mündung bis zum Oberlauf zu wandern, stellt eine der wichtigsten Eigenschaften naturnaher Fließgewässern dar.

 

Barrieren sind z. B. Sohlschwellen und, Abstürze. Auch glatter Beton- oder Pflastergrund im Gewässer verhindert das Vorwärtskommen von Gewässertieren. Deshalb wurde der glatte Betonboden des 12 Meter langen Bachdurchlasses des Stillinghausener Siefens bei Wipperfürth-Leiersmühle mit Steinen und Erde vom Bachgrund aufgefüllt, um eine naturnahe Sohle auch im Durchlass zu gewährleisten. Auf dem Betonboden wurden gelochte Winkeleisen aus Aluminium befestigt, die das eingebrachte gegen Ausspülen sichern. Das Material wurde aus Sandfängen der umliegenden Gewässer entnommen. Über die naturnahe Sohle können Larven von Wasserinsekten und kleine Fische jetzt von der Wupper in den Oberlauf des Siefens gelangen.

Veränderte Gewässersohle nach Maßnahme
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